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Sie sind hier: Kolumnen | Rezensator (23 Artikel)
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DER FREUND-Redaktion im Gespräch
“Dieses Heft wird von psychisch Kranken gemacht”Acht Ausgaben und fast zwei Jahre lang suchte sich das Magazin DER FREUND einen Platz in den Herzen der kulturliebenden Leserschaft. Acht Ausgaben lang ärgerte sich der Bahnhofsbuchhändler über das doch etwas ungewöhnliche Format des Heftes, das nur schwer in seinem Zeitungsständer unterzubringen war. Im Juni erscheint nun die letzte Ausgabe. Zeit für ein kleines Fazit mit den Machern Eckhart Nickel, Christian Kracht und Judith Grubinger. → WeiterVon Michael Minarzik | 26. 04. 2006.
Bret Easton Ellis: Lunar Park
Unter DrogeneinflussWie ich denn "so eine ekelhafte Sauerei" kaufen könne, fragte mich die feministische Buchhändlerin mit Zornesröte im Gesicht, als ich vor nunmehr rund zwölf Jahren nach "American Psycho" verlangte. Denn im Regal stand Bret Easton Ellis' Schocker damals nicht. Schamhaft wurde er nur unter der Ladentheke verkauft. Dass man auch mit wesentlich weniger Blut schockieren kann, beweist "Lunar Park", Ellis' neuestes Werk. Patrick Bateman ist im 21. Jahrhundert angekommen und muss sterben. → WeiterVon Michael Minarzik | 09. 01. 2006.
Stuckrad-Barre, Fauser, Brinkmann, Vesper
Was.Wir.Nicht.Kaufen.Werden.Die Menschen haben immer weniger Zeit zu lesen. Und die Autoren immer weniger Zeit zu schreiben - zumindest wenn man so viel beschäftigt ist wie Benjamin von Stuckrad-Barre. Nach einem Ausflug ins Schweizer Fernsehen wechselte er flugs zum Rowohlt-Verlag und brachte dort in Rekordgeschwindigkeit ein Buch unter. "Was.Wir.Wissen." heißt das bisher liebloseste Werk des Autors. Was wohl sein großes Vorbild Jörg Fauser dazu sagen würde? → WeiterVon Michael Minarzik | 30. 09. 2005.
McEwan: Saturday / Garnier: Elektroschock / brandneu
Warten auf die BombeDank der Terroristen von London wird der neue Roman des britischen Autors Ian McEwan wohl erfolgreicher werden als gedacht. In dem mit düsteren Vorahnungen gespickten Werk "Saturday" ist das Warten auf die Bombe förmlich zu spüren. Außerdem: Technolegende Laurent Garnier kann nicht nur Platten auflegen, und der Wuppertaler brandneu-Verlag bringt sein erstes Buch auf den Markt. → WeiterVon Michael Minarzik | 27. 07. 2005.
Der Freund Nr. 4, Park Avenue Nr. 1
Hallo, wir brauchen Euch nicht!Alexander von Schönburg, Autor des Ratgebers "Der fröhliche Nichtraucher", qualmt wieder, und Christian Kracht ist gerade dabei, von Bangkok nach Berlin umzuziehen. Das sind die beiden wichtigsten Erkenntnisse aus den neuen Magazinen "Park Avenue" und "Der Freund". Beide Hefte tun so, als bräuchten sie die Leser nicht. Dieser Ansatz ist gar nicht schlecht. → WeiterVon Michael Minarzik | 20. 06. 2005.
Paulo Coelho: Der Zahir
Der TischkantenbeißfaktorPaulo Coelho hat es wieder getan: "Der Zahir" wartet auf seine Leser und seine Kritiker. Die deutschen Feuilletons halten sich bis jetzt auffällig zurück. Das wird sich nun ändern. Außerdem: Seit einigen Wochen gibt es mit "Meine Zeitung" eine Tageszeitung für Kinder. Zum Abschluss die aktuellen Örtchen-Charts. → WeiterVon Michael Minarzik | 18. 05. 2005.
Alexander von Schönburg, Horst EckertO Mutter der BarmherzigkeitMit seinem Buch "Die Kunst des stilvollen Verarmens" gelangte Alexander von Schönburg im Rekordtempo in die oberen Ränge der Sachbuchcharts. So arm scheinen die Deutschen aber nicht zu sein. Denn immerhin kostet das Buch 17,90 Euro. Dass man trotz Krimiüberflusses im Fernsehen noch originelle, spannende Plots entwickeln kann, zeigt der neue Regiokrimi "617 Grad Celsius" von Horst Eckert. → WeiterVon Michael Minarzik | 24. 04. 2005.
Jerofejew, Niermann, von Schönburg
Dokumente des Scheiterns"Scheitern als Chance" ist das Thema, das sich durch die nächsten Rezensator-Teile ziehen soll. Jüngere Autoren, die vor ein paar Jahren noch zum Popzirkel zählten, widmen sich vermehrt der persönlichen oder gesellschaftlichen Krise. Russische Autoren sind berühmt für ihren Weltschmerz. Dem Tropen Verlag sei Dank gibt es jetzt Viktor Jerofejews "Aufzeichnungen eines Psychopathen" in deutscher Übersetzung. → WeiterVon Michael Minarzik | 19. 04. 2005.
Andreas Maier, "Der Freund 3", Robert Musil
Jetzt geht´s um die WurstIn Andreas Maiers neuem Roman "Kirillow" essen die Protagonisten bergeweise Fleisch- und Wurstwaren. Christian Kracht und Eckhart Nickel verreisen für die neue Ausgabe ihres Magazins "Der Freund" nach Ljubljana und nennen es die ganze Zeit Laibach. Außerdem: 1100 Minuten Hörbuchspaß. → WeiterVon Michael Minarzik | 03. 04. 2005.
Dan Brown, Peter Godazgar, Michael Lentz
Das BestsellerrezeptDer Lübbe-Verlag hat das Potential Dan Browns erkannt und nun auch sein allererstes Buch ins Deutsche übersetzen lassen. "Diabolus" ist ein gutes Beispiel dafür, wie man sich einen Bestseller bauen kann. Wie es theoretisch geht, zeigt ein Suhrkamp-Essayband mit dem schönen Titel "Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?" → WeiterVon Michael Minarzik | 15. 03. 2005.
Christian Kracht in Basel
Bangkok ist ganz weit wegDer Schweizer Autor Christian Kracht hat ein neues Hörbuch herausgebracht und ging damit auf eine kurze Lesereise durch sein Heimatland. Am Mittwoch las er im Foyer des Theaters Basel - leider vor leeren Reihen. → WeiterVon Michael Minarzik | 03. 03. 2005.
Patrick Roth, Paul Adler, BvSB
Gebt Kitsch keine ChanceDer Schriftsteller Patrick Roth lebt in Los Angeles und schreibt auch darüber. Das wäre sehr schön, wenn er nicht die Angewohnheit hätte, seine Geschichten mit Pathos zu überladen. Außerdem: Ein kurzer Blick auf den vergessenen Roman "Nämlich" von Paul Adler. Und was macht eigentlich Benjamin von Stuckrad-Barre? → WeiterVon Michael Minarzik | 23. 02. 2005.
Hörbuch: DAS SOBHRAJ QUARTETT VOL. 1
Kracht kommt auf LesereiseChristian Kracht kommt Ende Februar extra in sein Heimatland geflogen, um sein neues Hörbuch "Das Sobhraj Quartett - Vol. 1" zu promoten. Drei Lesungen sind in der Schweiz angesetzt. Und wenn er schon mal da ist, schaut er sich gleich die Schweizer Premiere von "1979" in Zürich an. → WeiterVon Michael Minarzik | 17. 02. 2005.
Adam Green: magazine
Schnallt den Flipper auf den HamsterSuhrkamp wird poppig. Weltexklusiv hat der Verlag nun Adam Greens Gedichtband "magazine" veröffentlicht. Die Verse des 23-jährigen Amerikaners sind genauso wie seine Liedtexte: radikal, lustig und unglaublich unbeschwert. Das kann auch Übersetzer Thomas Meinecke nicht kaputtmachen. → WeiterVon Michael Minarzik | 30. 01. 2005.
Der Freund
Christian Krachts interessantes MagazinChristian Kracht ist unter die Magazinmacher gegangen: "Der Freund" heißt das Projekt, das auf acht Ausgaben angelegt ist und komischerweise bei Springer erscheint. Im Dezember erschien Ausgabe 2, und bisher klappts. → WeiterVon Michael Minarzik | 25. 01. 2005.
Oliver Schöller: Die Blockstruktur
Hochhausbunker auf der grünen WieseSpannend ging es zu bei der Planung der Großsiedlung Ratingen West in den 60-er Jahren: Politische Grabenkämpfe, ein innovativer Ideenwettbewerb, der bundesweit für Aufsehen sorgte und schließlich die ernüchternde Realisierung der Betonklötze, die bis heute das Stadtteilbild prägen - all das entsprang einer Wohnungsnot, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. → WeiterVon Michael Minarzik | 17. 01. 2005.
KolumneStucki in FreiburgDiesmal mit einem Rezensator-Spezial: Unser Freund Benjamin von Stuckrad-Barre befindet sich wieder auf großer Deutschland-Tour. Gestern noch Berlin, heute Freiburg, Haus der Jugend, Mehrzweckraum. Von den vier Auftritten, die ich bisher von ihm gesehen habe, war das eindeutig der entspannteste. → WeiterVon Michael Minarzik | 03. 07. 2004.
KolumneWarum Benjamin Leberts neues Buch in jedem Reisekoffer fehlen sollteBenjamin Lebert hat sein zweites Buch in den Sand gesetzt. So kann er sich das Geld für die Filmrechte wohl abschminken. Und volle Säle bei der Lesereise auch. → WeiterVon Michael Minarzik | 08. 08. 2003.
KolumneDer Hass auf die IdylleEin Rezensator-Teil für unsere österreichischen Freunde, die uns zahlreich anklicken, und eine kleine Hymne auf Xaver Bayer. → WeiterVon Michael Minarzik | 20. 05. 2003.
KolumneGänsehaut im WhirlpoolWarum Eckhart Nickel seinen Freund Benjamin tröstet und ich weibliche Autoren doch ganz gut finde. → WeiterVon Michael Minarzik | 11. 04. 2003.
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