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Sie sind hier: Besprochen | Sachbuch (42 Artikel)
Sex und TechnikPorno, Politik und PrivatesDoris Allhutter befasst sich mit den Geschlechterrollen in Online-Sex-Darstellungen. Und mit der Frage, wie die EU sich dem Thema nähert. → WeiterVon Johannes Gernert | 04. 10. 2009.
„Lost and Sound“
Berlin, Techno und HouseDer Kulturautor Tobias Rapp hat als teilnehmender Beobachter das elektronische Berliner Nachtleben erforscht. Ein Buch, das Lust macht, loszuziehen. → WeiterVon Johannes Gernert | 09. 04. 2009.
Literatouren durch BerlinSchokotour mit Tanja DückersAuf dem Netzportal literaturport.de zeigen Autoren „ihr“ Berlin in Text und Bild zum Nachgehen. Unter anderem sind Tanja Dückers, Thilo Bock und Kristof Magnusson mit von der Stadtpartie, die den Titel „Literatouren“ trägt. In wenigen Tagen folgt Judith Hermann. → WeiterVon Lutz Steinbrück | 03. 04. 2008.
Markowitsch / Siefer: Tatort Gehirn
Wo sitzt das Verbrechen?In ihrem Buch "Tator Gehirn" beschreiben die Autoren Hans Markowitsch und Werner Siefer neurowissenschaftliche Wege zum Ursprung der Kriminalität. Und stellen vor allem eine Frage: Was bedeutet das für die moderne Rechtssprechung? → WeiterVon Johannes Gernert | 17. 09. 2007.
Neuer Uni-Ratgeber: „Der Campus-Knigge“
Im akademischen DschungelProfessoren tun Dinge, die sonst kein Mensch tut, und Erstsemestern schwirrt der Kopf, wenn es um Knödeldiagramme und Sammelfußnoten geht. Für Außenstehende ist die Uni ein absonderlicher Lebensraum. Der „Campus-Knigge“ schafft Abhilfe. Es ist kein Benimm-Buch, wie der Titel denken lässt, sondern ein satirischer Uni-Ratgeber mit viel Selbstironie und Häme. → WeiterVon Claudia Schuh | 12. 08. 2007.
Alexandra Antonioni: Nasch mich
Essen als Klebstoff für die LiebeLiebe geht durch den Magen, das besagt schon ein altes Sprichwort. Jetzt gibt es zum Glück das dazu passende Kochbuch, das alle Lebenslagen der Liebe mit Rezepten versieht: Den Anfang, die Mitte und das Ende. Dazu Lebensweisheiten, Beziehungshilfen und jede Menge schöner Sprüche. Ein Geschenk für jeden Liebeshungrigen. → WeiterVon Meike Rosenplänter | 25. 07. 2007.
Lis Künzli: Bahnhöfe
Die Schönheit der sinnlosen MonstrenBahnhöfe haben ihre eigene Ästhetik, sie können fast unmittelbar Emotionen hervorrufen: Reiselust, Heimweh, Schmerz und Sehnsucht. Seit es Bahnhöfe gibt, haben Denker und Dichter versucht, diese Eindrücke aufs Papier zu bannen. Lis Künzli hat diese Versuche nun in einem literarischen Führer gesammelt. Herausgekommen ist ein Schmuckstück für jedes Bücherregal. → WeiterVon Nils Vollert | 10. 07. 2007.
A. Thomas/B. Schlizio: „Leben und arbeiten in den Niederlanden“
So nah und doch so fremdHolland wird für Deutsche immer beliebter. Geschätzte 57 000 leben und arbeiten derzeit dort. Tendenz steigend. Warum das so ist, was die Nachbarländer – trotz aller Gemeinsamkeiten – unterscheidet und wie wir übereinander denken, das beschreibt ein ausgezeichneter Band von deutschen und niederländischen Wissenschaftlern. → WeiterVon Claudia Schuh | 03. 07. 2007.
Lea Kirstein: Die zweite Generation
Sehnsucht nach SichtbarkeitWer glaubt, zum Holocaust nichts Überraschendes mehr lesen zu können, der sollte einen Blick in Lea Kirsteins Buch werfen. Die autobiografischen Reflexionen einer jüdischen Deutschen, deren Eltern den Holocaust überlebt haben, pendeln zwischen der Sehnsucht nach Sichtbarkeit und der Erziehung zur Unsichtbarkeit, zwischen Identitätssuche und öffentlichen Zuschreibungen. Das alles in einem hervorragenden Stil. Seite für Seite. → WeiterVon Nils Vollert | 09. 02. 2007.
Ruth Klüger: Gelesene Wirklichkeit
Vielschichtigkeit gegen "KZ-Kitsch"Ruth Klüger berichtet in ihrem neuen Buch „Gelesene Wirklichkeit“ in verschiedenen Aufsätzen und Vorträgen über die Fakten und Fiktionen in der Literatur. Bezugspunkt der stets spannend und informativ formulierten Überlegungen bleiben dabei stets die literarischen und künstlerischen Darstellungen des Holocaust. → WeiterVon Nils Vollert | 04. 02. 2007.
Klaus Brodersen: Die Schülerhasserin
Showdown an der Sonnenblumen-GrundschuleKlaus Brodersens »Die Schülerhasserin« ist ein Hasspamphlet gegen Lehrer, Schüler und alle, die anders denken als der Autor. Das ist tragisch – für den Autor Brodersen, der aus gutem Grund unter Pseudonym giftet, und seinen Sohn, der schlussendlich als Einziger wirklich unter der Verbohrtheit seines Vaters leidet. Nicht immer ist ein Buch zu schreiben der richtige Weg, sich von Leidensdruck zu befreien. → WeiterVon Heidrun Ochs | 22. 01. 2007.
"Einfach abgehängt"Gar nicht sexyNadja Klinger und Jens König beschreiben Armut - ganz ohne Unterschichten-Aufgeregtheit, nicht alarmistisch, aber sehr ernst. Ihr politisches Porträt-Buch zeigt viel Respekt gegenüber den Protagonisten. → WeiterVon Johannes Gernert | 03. 01. 2007.
Hannah Arendt: Eichmann in JerusalemProtokollantin des Bösen2006 war auch das Jahr der Hannah Arendt. Sie wäre 100 Jahre alt geworden. „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ ist das umstrittenstes Werk der großen politischen Denkerin. Und ein beklemmendes Buch über die Vernichtungspolitik der Nazis. → WeiterVon Claudia Schuh | 28. 12. 2006.
Spiegel-Kulturchef: "Wir Deutschen"
Ich bin Patriot. Und du?Matthias Matussek ist Kulturchef des Spiegel, im Nebenberuf arbeitet er als Provokateur. Weil M.M. lange im Ausland gelebt hat, konnte er das Buch zur Du-bist-Deutschland-Kampagne liefern. Sieht schön aus. Sagt aber: Ja, was eigentlich? → WeiterVon Claudia Schuh | 01. 09. 2006.
Herwig Birgs "Ausgefallene Generation"
Ungeborene sind unfruchtbarFrauen im Gebärstreik, Geburtenrückgang, Vergreisung der Deutschen. Es gibt eine Flut von thesenstarken, marktschreierischen Demographie-Büchern. Aber der Bevölkerungsforscher Herwig Birg schlägt einen angenehm unaufgeregten Ton an. Birgs These in „Die ausgefallene Generation“: Die Eltern, die heute Kinder zur Welt bringen müssten, sind niemals geboren worden. → WeiterVon Claudia Schuh | 24. 06. 2006.
Volker Weidermanns "Lichtjahre"
Es geht auch andersÜber 130 deutsche Autoren auf knapp 300 Seiten in 33 Kapiteln abzuhandeln, dabei auf etwa drei bis fünf Bücher pro Autor einzugehen – geht das? Volker Weidermann, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, hat es geschafft. Die letzten 60 Jahre der deutschsprachigen Literaturgeschichte sind in seinen „Lichtjahren“ mehr als reines name- und book dropping. → WeiterVon Claudia Schuh | 13. 06. 2006.
Matthias Micus: Die "Enkel" Willy BrandtsBrandts Enkel?Matthias Micus' Betrachtung über "Die Enkel Willy Brandts" will die erste ihrer Art sein, die erste, die den Aufstieg einer SPD-Generation nachzeichnet. Ein interessanter Ansatz. Manchmal allerdings verfängt sich der Autor in Klischees. → WeiterVon Johannes Gernert | 25. 03. 2006.
Gerd Langguth: Angela Merkel
Es ist kein MädchenSie ist Deutschlands erste Kanzlerin – aber wer ist sie? Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth versucht auf wissenschaftlich nüchterne Weise Persönlichkeit und Biographie Angela Merkels auszuleuchten. → WeiterVon Oliver Havlat | 22. 11. 2005.
Franz Kotteder: Die Billig-Lüge
Preisdruck auf die HähnchenbrustFranz Kotteder klagt an. „Die Billig-Lüge“ heißt sein Buch und es soll die „Tricks und Machenschaften der Discounter“ offen legen. Aber der Autor oder der Verlag - sie schwindeln selbst ein bisschen auf dem Etikett. Dabei wäre das gar nicht nötig: Kotteder hat genug zu sagen. → WeiterVon Johannes Gernert | 21. 11. 2005.
"Die Reise der Pinguine" - Das Buch zum Film
Ein Bildband aus der AntarktisZu seinem Film hat Luc Jacquet auch ein Buch herausgebracht. "Die Reise der Pinguine" erscheint im Gerstenberg Verlag und illustriert neben einigen Informationen zu Art und Umfeld der Kaiserpinguine mit anrührenden Fotos die Erlebnisse der Vögel. → WeiterVon Gunda Windmüller | 10. 10. 2005.
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